FREELANCER VORTEILE FÜR ARBEITGEBER

Du als Arbeitgeber spielst mit dem Gedanken, einen Freelancer für dein Projekt zu engagieren, anstatt einen Mitarbeiter fest einzustellen? In diesem Artikel erfährst du, welche Vorteile es bringt, einen Freelancer für dich arbeiten zu lassen.

WAS IST EIN FREELACNER?

Ein Freelancer ist ein freier Mitarbeiter, der Aufträge und Projekte eines Unternehmens persönlich ausführt. Er ist ein freier Mitarbeiter, der von einem Arbeitgeber, in der Regel meistens von mehreren Arbeitgebern, Aufträge erhält. Er ist also nicht als Angestellter in einem Unternehmen beschäftigt, sondern arbeitet selbstständig für das Unternehmen.

Oft wird ein Freelancer auch mit einem Freiberufler verwechselt. Das sind aber zwei verschiedene Paar Schuhe.

VORTEILE FÜR ARBEITGEBER

Oft stellt sich für Arbeitgeber die Frage, ob man nicht auch mit einem Freelancer zusammenarbeiten sollte, anstatt eine Agentur oder einen festen Angestellten für Arbeiten wie z. B. eine SEO-Optimierung zu engagieren. Die Arbeit mit einem Freelancer hat für dein Projekt oder Unternehmen sehr viele Vorteile, auf die du nicht verzichten solltest.

freelancer vorteile fuer arbeitgebe

FLEXIBILITÄT

Es kann passieren, dass aus unvorhersehbaren Gründen das Budget einmal knapp wird, oder einfach mal nicht so viel zu tun ist. Bei einem fest angestellten Mitarbeiter ist das fatal, wenn dieser wenig bis keine Arbeit hat, denn du musst ihn bezahlen oder im schlimmsten Fall kündigen. Wenn du dann aber wieder mehr Arbeit hast, musst du wieder jemanden einstellen. Beides ist mit hohen Kosten verbunden.

Bei einem Freelancer hingegen ist das anders. Er kostet nur etwas, wenn auch gearbeitet wurde. Wenn mal nichts zu tun ist, musst du ihn nicht beauftragen und er arbeitet nicht. In dieser Zeit entstehen für dich und dein Unternehmen keine Kosten.

ARBEITSZEIT

Freelancer können auch am Wochenende die Arbeit verrichten. Oft ist es nicht möglich während der Arbeitswoche Änderungen an der Webseite vorzunehmen, da andere Mitarbeiter darauf arbeiten. Mit einem Freelancer ist es möglich, die Arbeit auf das Wochenende zu verschieben und dort größere Änderungen vorzunehmen, damit unter Woche wieder normal gearbeitet werden kann. 

Außerdem gibt es auch keine Arbeitszeitbegrenzungen. Bei einer Festanstellung musst du gesetzliche Regelungen beachten. Nicht aber bei einem freien Mitarbeiter, da dieser seine Zeit frei einteilen kann. 

KEINE SOZIALLEISTUNGEN

Bei der Arbeit mit einem Freelancer zahlst du nur für die Arbeit. Du hast keinerlei Sozialabgaben und musst dich um nichts kümmern. Es entfallen Anmeldungen, das Erstellen von Lohnabrechnungen und andere Personalarbeiten. Du sparst dir also wieder Zeit, Geld und vor allem viel Stress.

HOHE QUALIFIKATION

Da Freelancer sehr viel Konkurrenz haben und sich dadurch immer weiterbilden müssen, um auf dem Markt bestehen zu können, hat man es in den meisten Fällen mit hoch qualifizieren Menschen zu tun.

Zudem ist es ihnen durch ihre zeitliche und räumliche Flexibilität möglich, öfter an Schulungen und Weiterbildungen teilzunehmen, als interne Fachkräfte. 

KEIN ARBEITSPLATZ NOTWENDIG

Da ein Freelancer auch von daheim, oder sogar von unterwegs aus arbeiten kann, entfallen die Kosten für einen Platz in deinem Büro. Zusätzlich sparst du dir neue Arbeitsmaterialien, wie einen PC, Tisch, Stuhl und sonstige Aufwendungen wie Strom und Wasser. 

VERGÜTUNG NUR BEI ERFOLG

Arbeitnehmer müssen immer bezahlt werden, auch wenn sie einen schlechten Job gemacht haben. Freelancer nicht. Bei einer Zusammenarbeit mit einem Freelancer ist das anders. Hier erfolgt die Vergütung nur, wenn auch du zufrieden bist. Der Arbeitgeber riskiert also nicht, dass er für schlechte Leistung zahlen muss.

freelancer vorteile fuer arbeitgeber tipps

FREELANCER AGIEREN WIE UNTERNEHMER

Da Freelancer selbstständige Unternehmer sind, handeln sie im Gegensatz zu Angestellten unternehmerisch und tragen auch für sich selbst das persönliche finanzielle Risiko. Dies führt dazu, dass Freelancer oft eine viel engagiertere Einstellung zu ihrer Arbeit haben und effizienter handeln. 

GERINGE REKRUTIERUNGSDAUER

Oft dauert es Monate, bis Unternehmen einen neuen Angestellten gefunden haben. Zuerst muss die Stelle ausgeschrieben, dann die Bewerbungen überprüft und anschließend mehrere Vorstellungsgespräche geführt werden. Wenn dann die oder der richtige Kandidat*in dabei gewesen ist, geht es um den Papierkram. 

Und jetzt stell dir vor, die Einstellung hat sich im Nachhinein als falsch erwiesen. Nun muss der gesamte Prozess wiederholt werden. Bei einem Freelancer ist das nicht so. Hier reichen meistens ein bis zwei Gespräche, um herauszufinden, ob er geeignet ist. Ist dies der Fall, kann es auch schon mit der Arbeit losgehen. Das spart sehr viel Zeit und Geld. 

NACHTEILE FÜR ARBEITGEBER

Eine Medaille hat immer zwei Seiten. Auch wenn die Vorteile für dich als Arbeitgeber überwiegen, gibt es dennoch ein paar wenige Nachteile. 

WENIG KONTROLLE

Bei einem Festangestellten hat man die volle Kontrolle. Man weiß jederzeit wo er ist und was er macht. Bei einem Freelancer nicht. Zudem kann man nicht immer ganz kontrollieren, woran gearbeitet wurde. Aber auch das lässt sich klären.

Bei meiner Tätigkeit als SEO Berater schicke ich meinen Kunden wöchentlich oder monatlich eine Auflistung zu, damit sie sehen können, an was genau ich gearbeitet habe.

EINSICHT IN FIRMENGEHEIMNISSE

Freie Mitarbeiter erhalten oftmals einen umfangreichen Einblick in das Unternehmen und auch in Abläufe und Details, die nicht nach außen getragen werden sollen. Dies kann ein weiterer Nachteil sein. Doch auch dem kann man vertraglich mit zum Beispiel einer Verschwiegenheitsklausel entgegenwirken. 

FAZIT: FREELANCER ODER ANGESTELLTER?

Wie du gelesen hast, haben freie Mitarbeiter sehr viele Vorteile, auf die du keinesfalls verzichten solltest. Nun stellt sich noch die Frage, was besser ist. 

Zusammengefasst rate ich dir, einen Freelancer einzustellen, wenn es sich um ein kleineres oder einmaliges Projekt handelt. Ist das Projekt hingegen dauerhaft geplant, ergibt es mehr Sinn, einen festen Angestellten einzustellen.