Allgemeine Geschäftsbedingungen
Stand: August 2026
§ 1 Geltungsbereich
(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB“) gelten für alle Verträge über Beratungs-, Konzeptions- und Dienstleistungen im Bereich Suchmaschinenoptimierung (SEO), Generative Engine Optimization (GEO) sowie damit verbundene Leistungen zwischen Dominik Kienzle, Leopoldstraße 31, 80802 München (nachfolgend „Anbieter“), und seinen Auftraggebern (nachfolgend „Auftraggeber“).
(2) Die Leistungen des Anbieters richten sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne des § 14 BGB, juristische Personen des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliche Sondervermögen. Ein Vertragsschluss mit Verbrauchern im Sinne des § 13 BGB ist nicht vorgesehen.
(3) Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Allgemeine Geschäftsbedingungen des Auftraggebers werden nur dann und insoweit Vertragsbestandteil, als der Anbieter ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zugestimmt hat.
§ 2 Vertragsgegenstand und Leistungen
(1) Der konkrete Umfang der Leistungen ergibt sich aus dem jeweiligen individuellen Angebot bzw. der Auftragsbestätigung des Anbieters. Gegenstand können insbesondere sein: strategische SEO- und GEO-Beratung, technische und inhaltliche Optimierung, Keyword- und Wettbewerbsanalysen, Content-Konzeption, laufende Betreuung sowie Schulungen und Coachings.
(2) Der Anbieter erbringt seine Leistungen als Dienstleistung. Es wird ein Tätigwerden nach den anerkannten Regeln und dem jeweils aktuellen Stand der Technik geschuldet, nicht jedoch ein bestimmter wirtschaftlicher Erfolg (siehe § 7).
(3) Der Anbieter ist berechtigt, zur Leistungserbringung geeignete Dritte (Subunternehmer) einzusetzen. Die Verantwortung gegenüber dem Auftraggeber bleibt hiervon unberührt.
(4) Der Anbieter bestimmt Art, Umfang, Auswahl und Methodik der einzelnen Maßnahmen nach eigenem fachlichen Ermessen auf Grundlage seiner Erfahrung und der jeweils aktuellen fachlichen Standards, um die vereinbarten Ziele im Rahmen des vereinbarten Budgets bestmöglich zu erreichen. Über die durchgeführten Maßnahmen – einschließlich der Maßnahmen des Linkaufbaus – informiert der Anbieter den Auftraggeber transparent im Rahmen regelmäßiger Update-Termine. Die Kosten des Linkaufbaus sind im vereinbarten Budget enthalten.
§ 3 Vertragsschluss
(1) Angebote des Anbieters sind freibleibend und unverbindlich, sofern sie nicht ausdrücklich als verbindlich bezeichnet sind.
(2) Der Vertrag kommt durch die Auftragsbestätigung des Anbieters, spätestens jedoch mit Beginn der Leistungserbringung zustande. Textform (z. B. E-Mail) genügt.
§ 4 Mitwirkungspflichten des Auftraggebers
(1) Der Auftraggeber stellt dem Anbieter alle für die Leistungserbringung erforderlichen Informationen, Unterlagen, Inhalte und Zugänge (z. B. zu Website, Content-Management-System, Analyse- und Webmaster-Tools) rechtzeitig und vollständig zur Verfügung.
(2) Der Auftraggeber stellt sicher, dass die von ihm bereitgestellten Inhalte (Texte, Bilder, Grafiken, Videos etc.) frei von Rechten Dritter sind bzw. er über die erforderlichen Nutzungsrechte verfügt.
(3) Verzögerungen, die auf einer nicht rechtzeitigen oder unvollständigen Mitwirkung des Auftraggebers beruhen, gehen nicht zu Lasten des Anbieters. Hierdurch entstehende Mehraufwände kann der Anbieter gesondert in Rechnung stellen.
(4) Während der Vertragslaufzeit nimmt der Auftraggeber Änderungen an der Website – insbesondere an Technik, Inhalten, Seitenstruktur, URLs oder Servereinstellungen – nur in Abstimmung mit dem Anbieter und mit dessen Kenntnis vor. Eigenmächtige Änderungen ohne Kenntnis des Anbieters können die erbrachten Leistungen und deren Ergebnisse beeinträchtigen. Hierdurch verursachte Mehraufwände stellt der Anbieter gesondert in Rechnung; für hierdurch entstehende Verschlechterungen der Ergebnisse übernimmt der Anbieter keine Haftung.
§ 5 Vergütung und Zahlungsbedingungen
(1) Es gilt die im Angebot bzw. in der Auftragsbestätigung vereinbarte Vergütung. Sämtliche Preise verstehen sich zuzüglich der jeweils gesetzlichen Umsatzsteuer.
(2) Die Umsetzung der Leistungen beginnt nach Zahlungseingang.
(3) Bei laufenden Betreuungsleistungen (Retainer) ist die vereinbarte monatliche Pauschale jeweils zum 1. eines Monats im Voraus fällig und innerhalb von sieben (7) Tagen zu begleichen.
(4) Gerät der Auftraggeber mit der Zahlung in Verzug, ist der Anbieter berechtigt, die Leistungen bis zum vollständigen Ausgleich der offenen Beträge auszusetzen. Verzugszinsen in gesetzlicher Höhe sowie die Geltendmachung eines weitergehenden Schadens bleiben vorbehalten.
(5) Vereinbarte Termine sind verbindlich. Erscheint der Auftraggeber ohne vorherige Absage nicht zu einem vereinbarten Update-Call, wird eine Stunde zum Satz von 100,00 EUR zzgl. gesetzlicher Umsatzsteuer berechnet.
(6) Für vereinbarte Coaching-Termine gilt: Eine kostenfreie Absage oder Verschiebung ist bis 24 Stunden vor dem Termin möglich. Bei späterer Absage oder bei Nichterscheinen wird das für den betreffenden Termin vereinbarte Honorar in voller Höhe fällig.
§ 6 Laufzeit und Kündigung
(1) Die Zusammenarbeit beginnt mit Unterzeichnung des Angebots durch den Auftraggeber.
(2) Die Mindestlaufzeit laufender Betreuungsverträge beträgt sechs (6) Monate. Eine ordentliche Kündigung ist erstmals zum Ende der Mindestlaufzeit möglich.
(3) Nach Ablauf der Mindestlaufzeit verlängert sich der Vertrag automatisch um jeweils einen weiteren Monat, sofern er nicht mit einer Frist von einem (1) Monat zum Monatsende in Textform gekündigt wird.
(4) Einmalprojekte enden mit vollständiger Erbringung der vereinbarten Leistung.
(5) Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt für beide Parteien unberührt.
§ 7 Kein Erfolgs- und Rankingversprechen
(1) Der Anbieter schuldet ein fachgerechtes Tätigwerden, nicht jedoch das Erreichen bestimmter Platzierungen, Sichtbarkeits-, Traffic- oder Umsatzwerte in Suchmaschinen, KI-Systemen oder anderen Plattformen.
(2) Rankings und die Darstellung in Suchmaschinen sowie in KI- bzw. Answer-Engines (z. B. Google, ChatGPT, Gemini, Perplexity) hängen von einer Vielzahl externer, sich laufend ändernder und vom Anbieter nicht beeinflussbarer Faktoren ab (u. a. Algorithmen und deren Anpassungen, Wettbewerb, Verhalten der Plattformbetreiber). Eine Gewähr für bestimmte Ergebnisse kann der Anbieter daher nicht übernehmen.
(3) Der Anbieter hat keinen Einfluss auf Richtlinien und Maßnahmen von Suchmaschinen- und Plattformbetreibern. Änderungen von Algorithmen oder Nutzungsbedingungen Dritter stellen keinen Mangel der Leistung des Anbieters dar.
§ 8 Nutzungsrechte
(1) An den vom Anbieter im Rahmen des Auftrags erstellten Arbeitsergebnissen (z. B. Konzepte, Analysen, Texte) erhält der Auftraggeber nach vollständiger Bezahlung der vereinbarten Vergütung die für den vertraglich vorausgesetzten Zweck erforderlichen, zeitlich und räumlich unbeschränkten Nutzungsrechte.
(2) Der Anbieter bleibt berechtigt, allgemein einsetzbares Know-how, Methoden und Konzepte, die bei der Auftragsdurchführung entstehen oder verwendet werden, auch für andere Auftraggeber zu nutzen.
§ 9 Vertraulichkeit
Beide Parteien verpflichten sich, alle im Rahmen der Zusammenarbeit bekannt gewordenen vertraulichen Informationen und Betriebsgeheimnisse der jeweils anderen Partei vertraulich zu behandeln und nicht an Dritte weiterzugeben. Diese Verpflichtung gilt auch über die Beendigung des Vertragsverhältnisses hinaus fort.
§ 10 Haftung
(1) Der Anbieter haftet unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit sowie für Schäden, die auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit des Anbieters oder seiner Erfüllungsgehilfen beruhen.
(2) Bei leicht fahrlässiger Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht (Kardinalpflicht) ist die Haftung auf den bei Vertragsschluss vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden begrenzt. Wesentliche Vertragspflichten sind solche, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Auftraggeber regelmäßig vertrauen darf.
(3) Im Übrigen ist die Haftung für leicht fahrlässig verursachte Schäden ausgeschlossen.
(4) Die vorstehenden Haftungsbeschränkungen gelten nicht, soweit der Anbieter eine Garantie übernommen hat oder für Ansprüche nach dem Produkthaftungsgesetz.
§ 11 Datenschutz
Der Anbieter verarbeitet personenbezogene Daten des Auftraggebers ausschließlich im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen. Einzelheiten ergeben sich aus der Datenschutzerklärung. Soweit der Anbieter im Auftrag des Auftraggebers personenbezogene Daten verarbeitet, schließen die Parteien einen gesonderten Vertrag zur Auftragsverarbeitung (Art. 28 DSGVO).
§ 12 Referenznennung
(1) Der Anbieter ist berechtigt, den Auftraggeber nach Vertragsbeginn als Referenzkunden zu nennen. Dies umfasst insbesondere das Recht, den Namen und das Logo des Auftraggebers sowie einen Link auf dessen Website zu Referenz- und Werbezwecken auf der Website des Anbieters (z. B. in einer Referenz- oder Kundenübersicht) sowie in Angeboten, Präsentationen und Fallstudien zu verwenden.
(2) Der Auftraggeber kann dieser Nutzung jederzeit mit Wirkung für die Zukunft in Textform widersprechen.
§ 13 Schlussbestimmungen
(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.
(2) Ist der Auftraggeber Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus dem Vertragsverhältnis der Sitz des Anbieters in München.
(3) Änderungen und Ergänzungen des Vertrags bedürfen der Textform. Dies gilt auch für die Abänderung dieser Klausel.
(4) Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, so wird hierdurch die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen nicht berührt.